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... wenn ein Angehöriger verstirbt?
Kreuz GNM

Der Tod eines Menschen ist für Angehörige ein schwerer Schlag. Plötzlich ist alles anders, man ist geschockt, weiss nicht, wie es weiter gehen soll. Es ist deshalb um so wichtiger, sich Zeit zu nehmen, um sich würdig und hilfreich von einem lieben Menschen zu verabschieden. Wir möchten Ihnen nach Kräften in dieser schweren Situation beistehen.

Sie können zunächst zu Hause im Rahmen einer Aussegnungsfeier sich von Ihrem Angehörigen verabschieden. Ein Geistlicher oder ein Mitarbeiter in der Seelsorge leitet dieses Gebet für den Verstorbenen und steht ihnen zur Seite. Der intime Rahmen, der Halt der Familie und das gemeinsame Beten werden als große Hilfe für die Trauerbewältigung erfahren.

Wenden sie sich, sobald Sie den Termin für die Bestattung mit dem Bestattungsinstitut geklärt haben an das Pfarramt. Wir vereinbaren mit Ihnen einen Termin für ein Trauergespräch. In diesem Gespräch werden wir über den Verstorbenen, sein Leben, über Ihre Trauer oder was immer Ihnen am Herzen liegt reden. Ebenso ist in diesem Gespräch Raum für Absprachen zur Gestaltung der Trauerfeier.

Grundsätzlich ist auch die Aufbahrung des/der Verstorbenen in unserer Kirche während des Trauergottesdienstes möglich. Wenn Sie dies möchten, bitten wir Sie, dies vorab mit uns zu klären.

Gerne gedenken wir auch zusammen mit Ihnen und der Gemeinde des/der Verstorbenen im Rahmen einer Eucharistiefeier.

Was der Verlust eines geliebten Menschen bedeutet, wir einem nach dem ersten Schock schnell bewusst. Doch die Wunden, die der Abschied aufreißt, heilen oft nur sehr langsam. In der Trauerzeit ziehen sich viele zurück, weil sie sich von ihrer Umgebung nicht verstanden fühlen. Daher laden wir die trauernden Angehörigen zu einem Trauerkreis ein, der sich im Abstand von drei Wochen zum Austausch trifft.